Münster, Wohnen am Wolbecker Schloss +++ 2. Platz +++

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Die Planung der beiden vorgeschlagenen Bauvorhaben in enger Zusammen Arbeit mit Herrn Architekt Reinhard Martin berücksichtigt die gewünschten Gebäudefunktionen der Bauherren und die geplante neue Straßenführung durch den Ortskern Wolbeck. Dabei fügt sie sich in die Körnigkeit der historischen Bausubstanz des Wigbolds. Aufgrund der prägnanten Lage zum Torhaus des Drostenhofes aus der Mitte des 16. Jahrhunderts ist eine zurückhaltende, kleingliedrige, in einem ausgewogenen Verhältnis geplante Fassade beider Bauvorhaben vorgesehen. Die Fensteröffnungen beschränken sich auf wenige Formate in gleichmäßiger Reihung und orientieren sich am zurückhaltenden, schlichten Charakter der historischen Bebauung. Die Bauvorhaben werden in ablesbaren Baukörpern gefaßt. Sie passen sich dem Maßstab des Ortes an und stehen nicht in Konkurrenz zum Drostenhof.  Straßenabgewandte Seiten sind entsprechend zeitgemäßen Ansprüchen großzügig durchfenstert. Baukonstruktiv sind die Gebäude massiv in Schottenbauweise und damit kostengünstig geplant. Die Innenwände können aus Leichtbausteinen oder GK-Wänden eingebaut werden und sind variabel nach den Grundrißwünschen der Bauherren zu erstellen. Alle Wohnungen haben die Möglichkeit eines Austritts in Form von Terrassen, Loggien, Balkonen.